WOCHENBETT – das bisschen Haushalt…

Dieses Gefühl. So schön. Das Baby ist endlich da! Also ab nach Hause und den ganzen langen Tag nur Baby kucken und ausruhen. Klingt super nice. Ist auch super nice, wenn Mann sich jetzt einbringt und den Haushalt schmeißt damit sich deine Partnerin im Bett erholen kann. Denn jetzt beginnt die Wochenbett Zeit. In diesem Zeitraum von 6-8 Wochen wird deine Partnerin viel Zeit im Bett verbringen, um wieder zu Kräften zu kommen. Es geht dabei nicht nur den Stress nach der Geburt zu verarbeiten, sondern auch um den Rückbau des weiblichen Körpers, die Umstellung fürs Säugen und die Bindung zum Baby. Deshalb muss Mann jetzt richtig ran. Hier ein paar Tipps für die Zeit im Wochenbett, damit auch du das Baby-Wonderland genießen kannst.

Super nice, wenn Mann sich jetzt einbringt und den Haushalt schmeißt

Essen

Hier gilt ein Motto SIMPLE IS KING. Macht euch vor der Geburt schon eine Liste mit Lieblingsgerichten, die einfach zu kochen sind und deckt euch mit allen Sachen ein. Denn viel Zeit zum Kochen gibt es jetzt nicht. Einerseits will Mann nicht den ganzen Tag in der Küche stehen. Anderseits muss Mann sich auch um den Rest im Haushalt kümmern. Je einfacher die Gerichte desto besser. Einfache Suppen oder Reis mit Gemüse. Manchmal tut es aber auch nur das gut belegte Brot mit euren Lieblingstopings. Aber auch hier muss Mann und vor allem Frau aufpassen. Viel essen und trinken ist jetzt angesagt. Denn für die Milchproduktion braucht deine Partnerin jetzt ca. 3000 Kalorien pro Tag. Achtet vor allem auf eine ausgewogene Ernährung und nicht so schwere Kost.

Super sind hier auch Lieferdienste speziell für Frauen im Wochenbett wie zu Beispiel „MOTHERS FINEST“ in München. Diese Speisen sind 100% bio und enthalten 0% Konservierungsstoffe oder Geschmacksverstärker. Sie werden speziell für junge Mütter im Wochenbett abgestimmt, schmecken aber auch der ganzen Familie.

Wochenbett Food Life Hack Wenn euch jemand besuchen will, bittet sie etwas zum Essen mitzubringen. Vielleicht sogar etwas zum Einfrieren. Machen alle super gerne.

Die Wohnung darf jetzt auch mal unordentlich sein – Kuscheln mit dem Baby ist jetzt wichtiger.

Haushalt

Gerade in den ersten Tagen, wenn man so verliebt in das süße kleine Baby ist und es eigentlich nur anschauen will, bleibt vieles liegen. Wäsche waschen, Putzen, Geschirrspüler und Saugen hat jetzt niemand mehr im Kopf. Und wenn am Anfang der Mann noch arbeiten geht, ist es hilfreich sich Hilfe zu holen und einen ganz klaren Plan zu machen, was wann zu tun ist. Denn das Leben geht ja auch mit dem süßen Baby weiter und Hygiene ist jetzt sehr wichtig. Das Immunsystem vom Baby fährt jetzt erst hoch und bekommt Keine und alles andere zum ersten Mal ab. Auch hier könnt ihr die Hilfe von Freunden oder den Großeltern in Anspruch nehmen. Aber denk dran – die Wohnung muss jetzt nicht blitzen und darf auch mal unordentlich sein. Kuscheln mit dem Baby ist jetzt wichtiger.

Freunde und Besuch

In Zeiten von Social Media können zwar alle Freunde an eurem Glück teilhaben aber Familie und enge Freunde wollen euch doch gerne persönlich gratulieren und das süße Baby sehen. Hier gilt, dass ihr sagt wann ihr Besuch haben wollt. Jeder darf kommen aber überfordert euch selber und vor allem das Baby nicht zu sehr. Findet euren Rhythmus und gebt euren Freunden und der Familie Bescheid, wann ihr für Besuch bereit seid. Spontane Besuche sind jetzt keine gute Idee und so schön der Besuch auch gemeint ist, überfordert euch diese Spontanität total. Und schickt den Besuch wieder weg, wenn es euch zu viel wird. Ideal sind Besuchszeiten von maximal 30 Minuten. Das werdet ihr schnell merken und es werden alle verstehen.

Die Wochenbettzeit geht auch wieder vorbei und alles wird nach ein paar Wochen wieder „normal“. Als Vater solltest du jetzt sehr rücksichtsvoll und verständnisvoll deiner Partnerin gegenüber sein. Ihr könnt euch irgendwann wieder aufteilen im Haushalt, raus gehen und länger als 30 Minuten Besuch empfangen, ohne einzuschlafen, versprochen!

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